1. Petrus 5

4

Wie Älteste dienen sollen

1Die Ältesten unter euch nun ermahne ich, der Mitälteste und Zeuge der Leiden Christi und auch Teilhaber der Herrlichkeit, die offenbart werden soll: 2Weidet die Herde Gottes, die bei euch ist, indem ihr die Aufsicht nicht aus Zwang führt, sondern willig, Gott gemäß; nicht mit schändlichem Gewinnstreben, sondern eifrig, 3auch nicht als die über die Anteile herrschen, sondern indem ihr Vorbilder der Herde seid. 4Und wenn der Oberhirte offenbar geworden ist, werdet ihr den unverwelklichen Siegeskranz der Herrlichkeit empfangen.

Sich unter Gott demütigen und dem Teufel widerstehen

5Ebenso ihr Jüngeren, seid den Ältesten untertan; und gürtet euch alle mit Demut gegeneinander, denn Gott widersteht den Hochmütigen, aber den Demütigen gibt er Gnade. 6Werdet deshalb unter die mächtige Hand Gottes gedemütigt, dass er euch zur gegebenen Zeit erhöht, 7indem ihr alle eure Sorge auf ihn werft – denn ihm liegt an euch. 8Seid nüchtern, wacht. Euer Widersacher, der Teufel, geht umher wie ein brüllender Löwe und sucht, wen er verschlingen kann; 9dem widersteht, fest im Glauben, da ihr wisst, dass die gleichen Leiden sich an eurer Bruderschaft in der Welt vollziehen.

Vollendung durch den Gott aller Gnade

10Der Gott aller Gnade aber, der euch berufen hat in seine ewige Herrlichkeit in Christus, er selbst wird euch, nachdem ihr eine kleine Zeit gelitten habt, vollenden, befestigen, stärken und gründen. 11Ihm sei die Herrlichkeit und die Macht von Ewigkeit zu Ewigkeit. Amen. 12Durch Silvanus, den treuen Bruder, wie ich ihn einschätze, habe ich euch kurz geschrieben und euch ermahnt und bezeugt, dass dies die wahre Gnade Gottes ist, in der ihr steht. 13Die Miterwählte in Babylon und mein Sohn Markus grüßen euch. 14Grüßt einander mit einem Kuss der Liebe. Friede euch allen, die in Christus sind.