Psalmen 27

2628

Christus liebt die Gemeinde

1Von David. Der HERR ist mein Licht und mein Heil; vor wem sollte ich mich fürchten? Der HERR ist meines Lebens Krafta vor wem sollte mir grauen? 2Wenn die Übeltäter an mich wollen, um mich zu verschlingen, meine Widersacher und Feinde, sollen sie selbst stolpern und fallen. 3Wenn sich auch ein Heer gegen mich lagert, so fürchtet sich dennoch mein Herz nicht; wenn sich Krieg gegen mich erhebt, so verlasse ich mich auf ihn. 4Eines bitte ich vom HERRN, das hätte ich gern: dass ich im Haus des HERRN bleiben könne mein Leben lang, die Schönheit des HERRN zu schauen und in seinem Tempel zu beten. 5Denn er deckt mich in seiner Hütte zur bösen Zeit, er birgt mich im Versteck seines Zeltes und erhöht mich auf einen Felsen. 6Und nun erhebt sich mein Haupt über meine Feinde, die um mich her sind; darum will ich Opfer des Jubels darbringen in seinem Zelt, ich will singen, ja dem HERRN will ich lobsingen. 7O HERR, höre meine Stimme, wenn ich rufe; sei mir gnädig und erhöre mich! 8Mein Herz hält dir vor dein Wort: „Ihr sollt mein Angesicht suchen.“ Darum suche ich auch, HERR, dein Angesicht. 9Verbirg dein Angesicht nicht vor mir, verstoße nicht im Zorn deinen Knecht! Denn du bist meine Hilfe; gib mich nicht auf und verlass mich nicht, o Gott meiner Errettung! 10Und wollten mein Vater und meine Mutter mich verlassen, der HERR wird mich aufnehmen. 11O HERR, lehre mich deinen Weg und leite mich auf ebener Bahn um meiner Feinde willenb. 12Gib mich nicht der Gier meiner Bedränger preis! Denn es stehen falsche Zeugen gegen mich auf und tun mir Unrecht ohne Scheu. 13Ich glaube aber doch, dass ich die Güte des HERRN sehen werde im Land der Lebendigen. 14Harre auf den HERRN! Sei getrost und unverzagt und harre auf den HERRN!

Footnotes

  • a27,1o. Zuflucht
  • b27,11o. um derentwillen, die mich beobachten