Psalmen 56
Die Erfahrungen Davids, der von Saul gejagt, aber von Gott befreit wurde – ein Bild auf die Leiden Christi, um das Reich zu gewinnen (Psalmen 52-60)
1Dem Chorleiter, nach Jonath Elem Rechokima, ein Michtam Davids, als ihn die Philister in Gat ergriffen hatten. 2O Gott, sei mir gnädig, denn Menschen stellen mir nach; täglich bekämpfen und bedrängen sie mich. 3Meine Feinde stellen mir täglich nach; denn viele kämpfen gegen mich voll Hochmut. 4Wenn ich mich fürchte, so hoffe ichb auf dich. 5Ich will Gottes Wort rühmen; auf Gott will ich hoffenc und mich nicht fürchten. Was können mir Menschen tun? 6Täglich fechten sie meine Worte an; alle ihre Gedanken suchen mir Böses zu tun. 7Sie rotten sich zusammen, sie lauern und haben acht auf meine Schritte, wie sie mir nach meiner Seele trachten. 8Sollten sie mit ihrer Bosheit entrinnen? Stoße diese Leute in deinem Zorn hinunter, o Gott! 9Du zählst die Tage meiner Flucht, du sammelst meine Tränen in deinen Krug; sind sie nicht in deinem Buch aufgezeichnet? 10Dann werden meine Feinde zurückweichen, wenn ich dich anrufe. Das weiß ich, dass Gott für mich ist. 11In Gott will ich rühmen (sein) Wort; im HERRN will ich rühmen (sein) Wort. 12Auf Gott setze ich mein Vertrauen und fürchte mich nicht; was können mir Menschen tun? 13Deine Gelübde, o Gott, liegen auf mir; ich werde dir Dankopfer erstatten. 14Denn du hast meine Seele vom Tod errettet, meine Füße vom Gleiten, dass ich vor Gott wandeln kann im Licht der Lebendigen.