1. Korinther 5

46

Verurteilung eines Unzüchtigen

1Überhaupt hört man, dass Unzucht unter euch ist, und zwar eine solche Unzucht, die nicht einmal unter den Nationen (vorkommt), dass einer seines Vaters Frau hat. 2Und ihr seid aufgeblasen und habt nicht vielmehr getrauert, damit, der diese Tat begangen hat, aus eurer Mitte hinweggetan würde. 3Denn ich, der ich zwar dem Leib nach abwesend bin, doch anwesend im Geist, habe schon, als sei ich gegenwärtig, den gerichtet, der so etwas getan hat, 4im Namen des Herrn Jesus – wenn ihr und mein Geist versammelt seid – mit der Kraft unseres Herrn Jesus 5den Betreffenden dem Satan zu übergeben zur Vernichtung des Fleisches, damit der Geist gerettet werde am Tag des Herrn.

Den alten Sauerteig ausfegen und das Fest halten

6Euer Rühmen ist nicht gut. Wisst ihr nicht, dass ein wenig Sauerteig den ganzen Teig durchsäuert? 7Fegt den alten Sauerteig aus, damit ihr ein neuer Teig seid, wie ihr ja ungesäuert seid. Denn auch unser Passah, Christus, ist geopfert worden. 8Darum lasst uns das Fest halten, nicht mit altem Sauerteig, auch nicht mit Sauerteig der Schlechtigkeit und Bosheit, sondern mit ungesäuertem Brot der Lauterkeit und der Wahrheit.

Ausschluss des Unzüchtigen

9Ich habe euch in dem Brief geschrieben, keinen Umgang mit Unzüchtigen zu haben, 10nicht allgemein mit den Unzüchtigen dieser Welt oder den Habsüchtigen und Räubern oder Götzendienern; sonst müsstet ihr ja die Welt verlassen. 11Vielmehr schrieb ich euch, ihr solltet mit keinem Umgang haben, der sich Bruder nennen lässt und dabei ein Unzüchtiger ist oder ein Habsüchtiger oder ein Götzendiener oder ein Lästerer oder ein Trinker oder ein Räuber; mit solch einem sollt ihr nicht einmal zusammen essen. 12Denn was soll ich die richten, die draußen sind? Richtet ihr nicht, die drinnen sind? 13Die aber draußen sind, richtet Gott. Schafft den Bösen aus eurer Mitte!