1. Petrus 2

13

Wachst zur Errettung durch das lebendige, unverfälschte Wort Gottes

1So legt nun ab alle Bosheit und alle Falschheit und Heuchelei und Neid und alles üble Nachreden 2und seid wie neugeborene Kinder begierig nach der unverfälschten Milch des Wortes, damit ihr durch diese wachst zur Errettung, 3wenn ihr geschmeckt habt, dass der Herr gut ist.

Zion – ein geistliches Haus, eine königliche Priesterschaft und eine heilige Nation

4Zu ihm kommt als zu einem lebendigen Stein, von den Menschen zwar verworfen, bei Gott aber auserwählt, in Ehren gehaltena, 5und werdet auch ihr aufgebaut als lebendige Steine zum geistlichen Haus, zu einer heiligen Priesterschaft, um geistliche Opfer darzubringen, die Gott angenehm sind durch Jesus Christus;

Christus, der auserwählte, kostbare Eckstein (V. 6-8)

6denn es steht in der Schrift: Siehe, ich lege in Zion einen auserwählten, kostbaren Eckstein, und wer an ihn glaubt, wird gewiss nicht zuschanden werden. 7Darum ist er für euch, die ihr glaubt, die Kostbarkeit, für die Ungläubigen aber (gilt): Der Stein, den die Bauleute verworfen haben, dieser ist zum Eckstein geworden, 8und: ein Stein des Anstoßes und ein Fels des Ärgernisses. Weil sie ungehorsam sind, stoßen sie sich an dem Wort, wozu sie auch bestimmt sind. 9Ihr aber seid ein auserwähltes Geschlecht, eine königliche Priesterschaft, eine heilige Nation, ein Volk zum Eigentum, damit ihr die Tugenden dessen verkündigt, der euch berufen hat aus der Finsternis in sein wunderbares Licht; 10die ihr einst kein Volk wart, jetzt aber Gottes Volk seid, die ihr keine Barmherzigkeit erlangt hattet, jetzt aber Barmherzigkeit erlangt habt.

Ein anständiger Wandel unter den Nationen

11Geliebte, ich ermahne euch als Fremdlinge und Pilger, dass ihr euch von den fleischlichen Begierden fern haltet, welche gegen die Seele kämpfen, 12indem ihr einen anständigen Wandel unter den Nationen führt, damit sie, worin sie euch als Übeltäter verleumden, bei genauem Beobachten eurer guten Werke Gott verherrlichen an dem Tag, an dem (Gott sie) besucht. 13Seid aller menschlichen Ordnung untertan um des Herrn willen, es sei dem König als dem Obersten 14oder den Statthaltern als denen, die von ihm gesandt sind zur Rache für die Übeltäter und zum Lob derer, die Gutes tun – 15denn so ist es der Wille Gottes, dass ihr durch Gutestun die Unwissenheit der törichten Menschen zum Schweigen bringt –, 16als Freie, und die nicht die Freiheit zum Deckmantel der Bosheit haben, sondern als Sklaven Gottes. 17Erweist allen (Menschen) Ehre. Liebt die Bruderschaft. Fürchtet Gott. Ehrt den König. 18Ihr Diener, seid (euren) Herren in aller Ehrfurcht untertan, nicht allein den guten und milden, sondern auch den verdrehten. 19Denn das ist Gnade, wenn jemand um des Gewissens willen Gott gegenüber Betrübnis erträgt, indem er zu Unrecht leidet. 20Denn was ist das für ein Ruhm, wenn ihr sündigt und geschlagen werdet und es erduldet? Aber wenn ihr Gutes tut und leidet und es erduldet, das ist Gnade bei Gott.

Christus, unser Vorbild

21Denn dazu seid ihr berufen, da auch Christus für euch gelitten und euch ein Vorbild gelassen hat, dass ihr seinen Fußstapfen nachfolgen sollt, 22der keine Sünde getan hat, noch wurde Betrug in seinem Mund gefunden, 23der nicht widerschalt, als er gescholten wurde, nicht drohte, als er litt, sondern (sich selbst) dem übergab, der gerecht richtet; 24der unsere Sünden selbst an seinem Leib hinaufgetragen hat auf das Holz, damit wir, den Sünden abgestorben, der Gerechtigkeit leben; durch dessen Wunden ihr geheilt worden seid. 25Denn ihr wart wie die verirrten Schafe, aber jetzt seid ihr zu dem Hirten und Aufseher eurer Seelen zurückgekehrt.

Fußnoten

  • a2,4o. (anerkannt) kostbar