1. Timotheus 3

24

Voraussetzungen für Aufseher und Diakone

1Das Wort ist gewiss: Wenn jemand nach dem Aufseherdienst trachtet, so begehrt er ein gutes Werk. 2Ein Aufseher nun muss ohne Tadel sein, Mann (nur) einer Frau, enthaltsam, besonnen, ordentlich, gastfreundlich, fähig zu lehren, 3kein Trinker, kein Schläger, sondern duldsama, nicht streitsüchtig, nicht geldliebend, 4der dem eigenen Haus gut vorsteht und (seine) Kinder mit aller Ehrwürde in Unterordnung hält – 5wenn aber jemand dem eigenen Haus nicht vorzustehen weiß, wie wird er für die Gemeinde Gottes sorgen? –, 6nicht ein Neubekehrter, damit er nicht, durch Stolz verblendet, dem Gericht des Teufels verfällt. 7Er muss aber auch ein gutes Zeugnis haben von denen, die draußen sind, damit er nicht in üble Nachrede und in den Fallstrick des Teufels gerät. 8Ebenso (müssen) die Diakone ehrwürdig (sein), nicht doppelzüngig, nicht vielem Wein ergeben, nicht schändlichem Gewinn nachgehend, 9die das Geheimnis des Glaubens in reinem Gewissen bewahren. 10Und auch sie lass zuerst geprüft werden; dann lass sie dienen, wenn sie unsträflich sind. 11Ebenso sollen die Frauen ehrwürdig sein, nicht verleumderisch, enthaltsam, treu in allem. 12Die Diakone seien Mann (nur) einer Frau, die (ihren) Kindern und den eigenen Häusern gut vorstehen; 13denn welche gut gedient haben, erwerben sich einen guten Stand und viel Freimut im Glauben, der in Christus Jesus ist.

Die Gemeinde, das Haus des lebendigen Gottes

14Dies schreibe ich dir in der Hoffnung, bald zu dir zu kommen, 15damit du weißt, falls ich doch länger ausbleibe, wie man wandeln soll im Haus Gottes, welches die Gemeinde des lebendigen Gottes ist, die Säule und Grundfeste der Wahrheit; 16und anerkannt groß ist das Geheimnis der Göttlichkeit: (Er,) der geoffenbart worden ist im Fleisch, gerechtfertigt im Geist, gesehen von den Engeln, gepredigt unter den Nationen, geglaubt in der Welt, aufgenommen in Herrlichkeit.

Fußnoten

  • a3,3in vernünftigem Umgang mit anderen