Psalmen 57

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Die Erfahrungen Davids, der von Saul gejagt, aber von Gott befreit wurde – ein Bild auf die Leiden Christi, um das Reich zu gewinnen (Psalmen 52-60)

1Dem Chorleiter, Al Tashchetha, ein Michtam Davids, als er vor Saul in die Höhle floh. 2Sei mir gnädig, o Gott, sei mir gnädig! Denn auf dich vertraut meine Seele, und unter dem Schatten deiner Flügel habe ich Zuflucht, bis das Unglück vorübergeht. 3Ich rufe zu Gott, dem Allerhöchsten, zu dem allmächtigen Gott, der alles für mich vollendet. 4Er sende vom Himmel und rette mich von der Schmähung dessen, der mir nachstellt. SELA. Gott sende seine Güte und Treueb. 5Meine Seele liegt mitten unter Löwen; ich liege unter denen, die Flammen sprühen, unter den Menschensöhnen, deren Zähne Spieße und Pfeile sind und deren Zunge ein scharfes Schwert ist. 6Erhebe dich, o Gott, über den Himmel und deine Herrlichkeit über die ganze Erde! 7Sie haben meinen Schritten ein Netz gestellt und meine Seele gebeugt; sie haben vor mir eine Grube gegraben – und fallen doch selbst hinein. SELA. 8Mein Herz ist fest, o Gott, mein Herz ist fest, dass ich singe und lobe. 9Wach auf, meine Herrlichkeit, wach auf, Psalter und Harfe, ich will das Morgenrot wecken! 10O Herr, ich will dir danken unter den Völkern, ich will dir lobsingen unter den Nationen. 11Denn deine Güte reicht, so weit der Himmel ist, und deine Wahrheit, so weit die Wolken gehen. 12Erhebe dich, o Gott, über den Himmel und deine Herrlichkeit über die ganze Erde!

Fußnoten

  • a57,1d.h. vertilge nicht
  • b57,4o. Wahrheit