Offenbarung 19
Jubel der Schar im Himmel wegen Gottes Gericht über Babylon (vgl. Offb. 7:9)
1Danach hörte ich etwas wie die laute Stimme einer großen Schar im Himmel, die sprachen: Halleluja! Die Errettung und die Herrlichkeit und die Kraft sind unseres Gottes! 2Denn wahrhaftig und gerecht sind seine Gerichte; denn er hat die große Hure gerichtet, welche die Erde mit ihrer Hurerei verdorben hat, und er hat das Blut seiner Sklaven an ihr gerächt. 3Und sie sprachen zum zweiten Mal: Halleluja! Und ihr Rauch steigt auf von Ewigkeit zu Ewigkeit. 4Und die vierundzwanzig Ältesten und die vier lebendigen Wesen fielen nieder und beteten Gott an, der auf dem Thron sitzt, und sprachen: Amen! Halleluja! 5Und eine Stimme ging vom Thron aus, die sprach: Lobt unseren Gott, alle seine Sklaven und die ihn fürchten, die Kleinen und die Großen! 6Und ich hörte etwas wie die Stimme einer großen Schar und wie das Rauschen vieler Wasser und wie das Rollen starker Donner, die sprachen: Halleluja! Denn der Herr, unser Gott, der Allmächtige, hat das Reich eingenommen!
Die Hochzeit des Lammes
7Lasst uns fröhlich sein und jubeln und ihm die Herrlichkeit geben, denn die Hochzeit des Lammes ist gekommen und seine Frau hat sich bereitet. 8Und es wurde ihr gegeben, sich mit feiner Leinwand zu kleiden, hell und rein; denn die feine Leinwand sind die gerechten Taten der Heiligen. 9Und er sprach zu mir: Schreibe: Selig sind, die zum Hochzeitsmahl des Lammes geladen sind. Und er sprach zu mir: Dies sind die wahrhaftigen Worte Gottes. 10Und ich fiel zu seinen Füßen nieder, um ihn anzubeten. Und er sprach zu mir: Sieh zu, (das) nicht (zu tun)! Ich bin dein Mitsklave und der deiner Brüder, die das Zeugnis Jesu haben. Bete Gott an! Denn das Zeugnis Jesu ist der Geist der Weissagung.
Das Kommen Christi mit seinem Heer
11Und ich sah den Himmel aufgetan und siehe, ein weißes Pferd, und der darauf sitzt, heißt: Treu und wahrhaftig, und er richtet und führt Krieg in Gerechtigkeit. 12Und seine Augen sind eine Feuerflamme und auf seinem Haupt sind viele Diademe, und er trägt einen Namen geschrieben, den niemand weiß als nur er selbst. 13Und er ist bekleidet mit einem Gewand, das in Blut getaucht ist; und sein Name heißt: Das Wort Gottes. 14Und die Heere im Himmel folgten ihm nach auf weißen Pferden, bekleidet mit feiner Leinwand, weiß und rein. 15Und aus seinem Mund geht ein scharfes Schwert hervor, dass er damit die Nationen schlage. Und er wird sie weiden mit eisernem Stab; und er tritt die Kelter des Grimmes und des Zornes Gottes, des Allmächtigen; 16und er trägt auf seinem Gewand und auf seiner Hüfte einen Namen geschrieben: KÖNIG DER KÖNIGE UND HERR DER HERREN.
Sieg über das Tier, den falschen Propheten und ihr Heer
17Und ich sah einen Engel in der Sonne stehen, und er rief mit lauter Stimme und sprach zu allen Vögeln, die in der Mitte des Himmels fliegen: Kommt, versammelt euch zu dem großen Mahl Gottes, 18dass ihr Fleisch von Königen fresst und Fleisch von Obersten und Fleisch von Mächtigen und Fleisch von Pferden und von denen, die darauf sitzen, und Fleisch von allen (Menschen), Freien wie Sklaven, Kleinen wie Großen. 19Und ich sah das Tier und die Könige der Erde und ihre Heere versammelt, Krieg zu führen mit dem, der auf dem Pferd sitzt, und mit seinem Heer. 20Das Tier wurde ergriffen und mit ihm der falsche Prophet, der die Zeichen vor ihm getan hatte, durch welche er die verführte, die das Zeichen des Tieres annahmen und die sein Bild anbeteten. Lebendig wurden diese beiden in den Feuersee geworfen, der mit Schwefel brennt. 21Und die Übrigen wurden getötet mit dem Schwert, das aus dem Mund dessen hervorging, der auf dem Pferd sitzt, und alle Vögel wurden satt von ihrem Fleisch.