Römer 5

46

Friede mit Gott

1Da wir nun durch Glauben gerechtfertigt sind, haben wir Frieden mit Gott durch unseren Herrn Jesus Christus, 2durch den wir auch im Glauben den Zugang haben hinein in diese Gnade, in der wir stehen, und rühmen uns der Hoffnung der Herrlichkeit Gottes. 3Nicht allein aber das, sondern wir rühmen uns auch in den Trübsalen, weil wir wissen, dass die Trübsal Ausdauer wirkt 4und die Ausdauer Bewährung und die Bewährung Hoffnung; 5und die Hoffnung lässt nicht zuschanden werden, denn die Liebe Gottes ist ausgegossen in unsere Herzen durch den Heiligen Geist, der uns gegeben ist. 6Denn Christus ist, als wir noch schwach waren, zur bestimmten Zeit für (uns) Gottlose gestorben. 7Nun stirbt kaum jemand um eines Gerechten willen; um des Guten willen entschließt er sich vielleicht zu sterben. 8Gott aber erweist seine Liebe gegen uns darin, dass Christus für uns gestorben ist, als wir noch Sünder waren. 9Um wie viel mehr nun werden wir durch ihn vom Zorn errettet werden, nachdem wir jetzt in seinem Blut gerechtfertigt worden sind! 10Denn wenn wir mit Gott versöhnt wurden durch den Tod seines Sohnes, als wir (noch) Feinde waren, um wie viel mehr werden wir gerettet werden in seinem Leben, nachdem wir versöhnt sind! 11Nicht allein aber das, sondern wir rühmen uns auch Gottes durch unseren Herrn Jesus Christus, durch den wir jetzt die Versöhnung empfangen haben.

Durch Adam kam der Tod, durch Christus das Leben

12Darum, wie durch einen Menschen die Sünde in die Welt gekommen ist und der Tod durch die Sünde und so der Tod zu allen Menschen durchgedrungen ist, weil sie alle gesündigt haben – 13denn bis zum Gesetz war Sünde in der Welt, aber Sünde wird nicht zugerechnet, wenn kein Gesetz da ist; 14gleichwohl herrschte der Tod von Adam an bis zu Mose auch über die, die nicht mit gleicher Übertretung wie Adam gesündigt hatten, welcher ein Bild dessen ist, der kommen sollte. 15Aber die Gnadengabe ist nicht so wie die Übertretung; denn wenn durch die Übertretung des einen die vielen gestorben sind, so ist viel mehr die Gnade Gottes und die Gabe in Gnade des einen Menschen Jesus Christus zu den vielen übergeströmt. 16Und die Gabe ist nicht wie durch den einen, der sündigte; denn das Urteil (führte) aus einer (Übertretung) zur Verdammnis, die Gnadengabe aber (führt) aus vielen Übertretungen zur Rechtfertigung. 17Denn wenn durch die Übertretung des einen der Tod geherrscht hat durch den einen, wie viel mehr werden die, welche die Fülle der Gnade und Gabe der Gerechtigkeit empfangen, im Leben herrschen durch den einen, Jesus Christus. 18Demnach also, wie (es) durch eine Übertretung für alle Menschen zur Verdammnis (kam), so auch durch eine gerechte Tat für alle Menschen zur Rechtfertigung des Lebens. 19Denn wie durch den Ungehorsam des einen Menschen die vielen zu Sündern gemacht worden sind, so werden auch durch den Gehorsam des einen die vielen zu Gerechten gemacht. 20Das Gesetz aber ist daneben hereingekommen, damit die Übertretung größer werden sollte; wo aber die Sünde größer wurde, ist die Gnade noch viel mehr übergeströmt, 21damit, wie die Sünde geherrscht hat im Tod, so auch die Gnade herrschen soll durch Gerechtigkeit zum ewigen Leben durch Jesus Christus, unseren Herrn.