Eine heilige Priesterschaft

Anbetung

Eine heilige Priesterschaft

Diese Konferenzschrift von John So (Frühjahrskonferenz 1996 in Stuttgart) erschließt die Bücher Mose – insbesondere 3. Mose – als eine reiche Offenbarung von Gottes Heiligkeit und seiner Berufung für sein Volk. Ausgehend von der tragischen Geschichte von Nadab und Abihu, die fremdes Feuer vor Gott darbrachten und starben, wird deutlich, wie ernst Gott seine Heiligkeit nimmt und was er von seiner Priesterschaft erwartet. Der Große Versöhnungstag (Jom Kippur) und die priesterlichen Reinigungsgebote zeigen, was Gott von seiner Priesterschaft erwartet. Im Neuen Bund sind alle Gläubigen zu einer heiligen Priesterschaft berufen – was dies im täglichen Leben bedeutet, entfaltet diese Schrift anhand der reichen Typen und Bilder aus 3. Mose. Die Reinheitsgesetze über erlaubte und verbotene Speisen enthalten verborgene geistliche Typen. Ein reines Tier muss gleichzeitig gespaltene Hufe haben und das Futter wiederkäuen – ein Bild für den Wandel im Licht (gespaltene Hufe) und die Meditation am Wort Gottes (Wiederkäuen). Das Kamel kaut wieder, hat aber keine gespaltenen Hufe; das Schwein hat gespaltene Hufe, kaut aber nicht wieder. Eine heilige Priesterschaft muss beides in ihrem Leben zeigen: den Wandel im Licht und das tägliche Verkosten des Wortes Gottes. Besonders eindringlich ist das Bild des Großen Versöhnungstages: Aaron musste sein herrliches Hohepriestergewand ablegen und im schlichten Leinenkleid eintreten – ein Zeichen tiefster Demut vor Gott. Die zwei Böcke (einer geopfert, einer als Sündenbock in die Wüste geschickt) zeigen die vollständige Beseitigung der Sünde. Priester dürfen beim Dienst keinen Wein trinken, damit sie zwischen Heiligem und Gewöhnlichem, zwischen Reinem und Unreinem unterscheiden und das Volk in Gottes Satzungen unterweisen können.

Produktdetails

Format
Buch
Seitenzahl
104
Art.-Nr.
BU19DE