Schaubrote · Woche vom 28. Juli

Das gehörte Wort mit Glauben vermischen

Das gehörte Wort mit Glauben vermischen

... aber das gehörte Wort half ihnen nicht, da es in den Hörenden nicht mit dem Glauben vermischt wurde.

Hebräer 4:2

Hebräer 4 zeigt uns, dass das gehörte Wort mit Glauben vermischt werden muss (Hebr. 4:2). Sonst hilft es nicht. Glaube bedeutet nicht bloß, etwas für wahr zu halten oder es verstandesmäßig zu erfassen. Mangel an Wissen ist nicht unser Problem. Wir kennen viele Verse – beispielsweise: „Sorge dich nicht“ – und doch sorgen wir uns. Hebräer 4 sagt nicht, dass das Volk das Wort nicht verstand, sondern dass es ihm nicht glaubte.

Glaube ist immer praktisch. Der Glaube ist der Weg, wie das gehörte Wort zu unserer Substanz und Wirklichkeit wird. Das Wort Gottes soll nicht nur eine Botschaft bleiben, sondern zu unserer Erfahrung werden. Josua und Kaleb brachten echte Früchte des guten Landes zurück. Das gute Land war für sie keine Theorie, sondern Wirklichkeit. So möchte auch der Herr, dass sein Wort in unserem Leben Gestalt gewinnt.

Wir hören uns christliche Botschaften an, nur um irgendetwas neues über die Bibel zu lernen. Doch viel wichtiger ist die Frage: Wie kann dieses Wort heute in meinem Leben Wirklichkeit werden? Lasst uns mit dem Gehörten zum Herrn gehen und ihn bitten, dass sein Wort in uns lebendig und wirksam wird und uns wirklich hilft.

In die Ruhe hineinkommen durch den Glauben an das lebendige Wort Gottes

Denn wir, die wir geglaubt haben, kommen in die Ruhe hinein ... (Hebr. 3:4)

Hebräer 4 spricht weiterhin von der wahren Sabbatruhe in Christus. Diese Ruhe ist noch vorhanden für das Volk Gottes! Durch den Glauben können wir diese Sabbatruhe in Christus erfahren.

Auch in allem Dienen möchte der Herr uns in seine Ruhe hineinbringen. Wir sollen ihm nicht mit Schweiß, eigener Anstrengung oder Murren dienen, sondern in seiner Ruhe. Wie kommen wir in diese Ruhe? Indem wir das Wort mit Glauben vermischen. Dann kommen wir los von unseren eigenen Werken und Geschäftigkeit.

Wo die Versorgung mit dem Wort fehlt, entsteht Unglaube und Murren – wie bei dem Volk Israel in der Würste. Wenn wir aber alle Dinge voll des Glaubens tun, dann weicht das Murren und die Freude des Herrn erfüllt unser Herz.

Gott schuf den Mensch am sechsten Tag – nachdem er alles andere bereits vollendet hatte. Das zeigt: Gott hat uns geschaffen, damit wir ruhen von unseren eigenen Werken, gleichwie Gott von den seinen.

Mögen wir diese Woche Gottes lebendiges und wirksames Wort nicht nur hören, sondern es mit Glauben vermischen, damit es in uns Wirklichkeit wird und wir in seine Ruhe eingehen!

Weiterführende Stellen

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Das gehörte Wort mit Glauben vermischen · Himmlisches Jerusalem