Jesaja 7

68

Das Zeichen der jungfräulichen Geburt des Messias – Immanuel

1Und es begab sich zur Zeit Ahas', des Sohnes Jotams, des Sohnes Ussias, des Königs von Juda, daß Rezin, der König von Syrien, mit Pekach, dem Sohne Remaljas, dem König von Israel, hinaufzog zum Krieg wider Jerusalem; er konnte es aber nicht belagern. 2Als nun dem Haus Davids berichtet wurde: »Aram hat sich mit Ephraim verbündet!«, da bebte sein Herz und das Herz seines Volkes, wie die Bäume des Waldes vor dem Wind beben. 3Der HERR aber sprach zu Jesaja: Geh doch hinaus, dem Ahas entgegen, du und dein Sohn Schear-Jaschuba, an das Ende der Wasserleitung des oberen Teiches, zur Straße des Walkerfeldes, 4und sprich zu ihm: Hüte dich und sei ruhig; fürchte dich nicht, und dein Herz verzage nicht vor diesen zwei rauchenden Holzscheitstümpfen, vor der Zornglut Rezins und Arams und des Sohnes Remaljas! 5Weil Aram Böses gegen dich geplant hat (samt) Ephraim und dem Sohn Remaljas, die sagen: 6welche sagen: «Wir wollen nach Juda hinaufziehen und es ängstigen und es für uns erobern und den Sohn Tabeels zum König unter ihnen einsetzen!» 7(deshalb) spricht der HERR: Es soll nicht zustande kommen und nicht geschehen! 8Denn Damaskus ist das Haupt von Aram, und Rezin ist das Haupt von Damaskus; und innerhalb von 65 Jahren wird Ephraim zertrümmert sein, so dass es kein Volk mehr ist. 9Und das Haupt Ephraims ist Samaria, und das Haupt Samarias ist der Sohn Remaljas. – Wenn ihr nicht glaubt, so werdet ihr gewiss keinen Bestand haben! 10Weiter redete der HERR zu Ahas und sprach: 11Fordere ein Zeichen von dem HERRN, deinem Gott, in der Tiefe unten oder droben in der Höhe! Da antwortete Ahas: 12Da antwortete Ahas: Ich will nichts erbitten, nein, ich will den HERRN nicht versuchen. 13Da sprach er: Höre doch, Haus David! Ist es euch nicht genug, dass ihr Menschen ermüdet, müsst ihr auch meinen Gott ermüden? 14Darum wird euch der Herr selbst ein Zeichen geben: Siehe, die Jungfrau wird schwanger werden und einen Sohn gebären und wird ihm den Namen Immanuelb geben. 15Rahm und Honig wird er essen, bis er versteht, das Böse zu verwerfen und das Gute zu erwählen. 16Denn ehe der Knabe das Schlechte zu verschmähen und das Gute zu erwählen weiß, wird das Land, vor dessen beiden Königen dir graut, verödet sein; 17Der HERR aber wird über dich, über dein Volk und über das Haus deines Vaters Tage bringen, wie sie niemals gekommen sind, seitdem Ephraim von Juda abgefallen ist – nämlich den König von Assyrien. 18An jenem Tag wird es geschehen, da wird der HERR die Fliege, die an der Mündung der Ströme Ägyptens ist, und die Biene im Land Assyrien herbeipfeifen; 19die werden herbeikommen und sich alle niederlassen in den Schluchten und Felsspalten und auf allen Dornhecken und Triften. 20Zu jener Zeit wird der Herr durch das gemietete Schermesser von jenseits des Stromes, nämlich durch den König von Assyrien, das Haupt und das Haar an den Beinen abrasieren; ja, auch den Bart wird er wegnehmen. 21Wenn zu jener Zeit ein Mann nur eine Kuh und zwei Schafe halten kann, 22und es wird geschehen, sie werden so viel Milch geben, dass er Rahm essen kann; denn Rahm und Honig wird dann jeder Übriggebliebene im Land essen. 23Und es wird geschehen an jenem Tag, dass jeder Ort, wo 1000 Weinstöcke im Wert von 1000 (Schekel) Silber standen, zu Dornen und Disteln werden wird; 24man wird mit Pfeil und Bogen dahin gehen; denn das ganze Land wird zu Dornen und Disteln werden; 25und keinen der Berge, die man jetzt mit der Hacke behackt, wirst du mehr betreten aus Furcht vor den Dornen und Disteln. Und sie werden ein Ort sein, an den man Rinder treibt und der von Schafen zertreten wird.

Footnotes

  • a7,3bed. „ein Überrest wird umkehren“ (vgl. Jes. 10:21)
  • b7,14bed. „Gott mit uns“