Schaubrote · Woche vom 1. September

Das Reden des Herrn ernst nehmen und Frucht bringen

Das Reden des Herrn ernst nehmen und Frucht bringen

Denn die Erde, die ... nützliches Gewächs hervorbringt, ... bekommt Anteil am Segen Gottes; bringt sie aber Dornen und Disteln hervor, so wird sie verworfen ...

Hebräer 6:7–8

Den redenden Herrn ernst nehmen

Wir nehmen so viele Menschen ernst, wenn sie zu uns sprechen. Wir hören auf Experten, Politiker, Lehrer, Vorgesetzte und auf die Stimmen dieser Welt. Aber wie ist es, wenn der Herr zu uns redet? Nehmen wir auch ihn wirklich ernst?

Seht zu, dass ihr den nicht abweist, der redet!
(Hebräer 12:25)

Die Zeit, in der wir leben, muss uns wach machen. Es geschehen überall große Katastrophen und Ereignisse, die Menschen und ganze Nationen erschüttern. Was früher fest und geordnet erschien, gerät heute ins Wanken. Doch wie reagieren wir darauf? Werden wir dadurch wacher, oder gewöhnen wir uns schon nach kurzer Zeit wieder an alles? Der Herr will uns durch all diese Ereignis wachrütteln.

Die Notwendigkeit, zur Reife zu kommen und Frucht zu bringen

So leicht wähnen wir uns in falscher Sicherheit. Wir sagen: „Der Herr ist doch gnädig, alles ist gut.“ Doch sobald es darum geht, zu überwinden, verändert zu werden oder etwas in unserem Leben zu lassen, ziehen wir uns zurück. Lieber hören wir immer wieder das Wort des Anfangs über die Barmherzigkeit und Vergebung Gottes (vgl. Hebr. 5:11-6:2).

Auch viele Menschen folgten dem Herrn, solange alles angenehm war. Doch als er von Leiden sprach und der Weg zum Kreuz vor ihm lag, war niemand mehr da. Es ist leicht, dem Herrn zu folgen, solange es uns nichts kostet. Doch der Weg zur Reife führt insbesondere durch Ermahnung, Zurechtweisung, Überwindung und Veränderung.

Denn die Erde, die den Regen trinkt, der oft über sie kommt, und nützliches Gewächs hervorbringt für die, durch die sie auch bebaut wird, bekommt Anteil am Segen Gottes; bringt sie aber Dornen und Disteln hervor, so wird sie verworfen und ist dem Fluch nahe, dass man sie zuletzt abbrennt.
(Hebräer 6:7–8)

Der Regen kommt oft über die Erde. Die Frage ist nicht nur, ob wir Gottes Wort hören, sondern was dieses Wort in uns hervorbringt. Bringt es nützliches Gewächs hervor? Oder nur Dornen und Disteln?

Zur Reife zu kommen bedeutet auch, bereit zu sein, etwas zu verlieren (vgl. Hebräer 11:24–26). Wie reagieren wir manchmal schon auf eine kleine Ermahnung? Wir können kaum eine Zurechtweisung ertragen und beginnen sofort, uns zu rechtfertigen. Doch gerade unser Umgang mit Ermahnung ist ein Indikator dafür, ob wir zur Reife kommen.

Ich ermahne euch aber, Brüder, ertragt das Wort der Ermahnung, denn ich habe euch ja nur kurz geschrieben.
(Hebräer 13:22)

Mögen wir in dieser Woche wach bleiben, das Gehörte festhalten und bereit sein, uns vom Herrn verändern zu lassen. Lasst uns nicht in falscher Sicherheit leben, sondern zur Reife kommen, überwinden und Frucht für den Herrn hervorbringen!

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