Schaubrote · Woche vom 8. September

Die Feste des Herrn – Brot und Wein mitten in der Schlacht

Die Feste des Herrn – Brot und Wein mitten in der Schlacht

Dieser Melchisedek nämlich, König von Salem, Priester des höchsten Gottes, der Abraham entgegenging und ihn segnete, als er von der Schlacht der Könige wiederkam ...

Hebräer 7:1

Wir sind in der Schlacht der Könige. Daher brauchen wir die Versorgung durch Brot und Wein. Ohne diese Versorgung kann niemand die Schlacht gewinnen. Melchisedek kam nicht mit Waffen, sondern mit Brot und Wein. In diesem Brot und Wein zeigt die Versorgung durch alle sieben Feste des Herrn.

Kaum sind wir von einer Konferenz weg, beginnt die Schlacht: gegen die Lust, die Welt, die Sünde und unser Fleisch. Insbesondere kämpft der Feind gegen unsere Versorgung und will uns davon abhalten, die Feste des Herrn zu halten. Schon der Pharao wollte Israel nicht ziehen lassen, damit es dem HERRN in der Wüste ein Fest halten konnte:

„Lass mein Volk ziehen, damit es mir in der Wüste ein Fest hält! Der Pharao antwortete: Wer ist der HERR, dass ich auf seine Stimme hören sollte, um Israel ziehen zu lassen?“ (2.Mo. 5:1-2)

Es ist ein Fest unter Kampf. Die Feste zu halten ist ein Genuss, aber es braucht dafür unsere Hingabe. Denn gerade im Kampf werden die Feste praktisch und wir lernen, die Versorgung des Melchisedek zu erfahren.

Melchisedek kennen und erfahren

Wie wollen wir Passah erfahren, wenn wir die Sklaverei der Welt und der Sünde nicht spüren? Wie wollen wir das Fest der ungesäuerten Brote feiern, wenn wir nicht den Sauerteig bekämpfen? Das Kennen und Erfahren des Melchisedek hat mit diesem Kampf zu tun.

Darum brauchen wir unter der Woche die Versorgung durch Brot und Wein und werden am Tag des Herrn wieder gestärkt – immer wieder frisch und neu, bis alle Feinde besiegt sind.

Füreinander kämpfen

„Als nun Abram hörte, dass sein Bruder gefangen sei, bewaffnete er seine 318 erprobten Knechte … und jagte jenen nach bis Dan.“ (1.Mo. 14:14)

Abraham hörte, dass sein Bruder gefangen war, und zog in die Schlacht. Er kämpfte für seinen Bruder. Und als er von der Schlacht zurückkam, kam Melchisedek ihm entgegen und brachte Brot und Wein.

So sollen auch wir füreinander kämpfen und am goldenen Räucheraltar im Gebet für unsere Brüder einstehen. Wenn wir für unsere Brüder kämpfen, wird der Feind unterworfen – und Melchisedek kommt uns entgegen.

Wir sind Kinder Abrahams durch den Glauben und müssen lernen, wie Abraham für unsere Brüder zu kämpfen. Der Herr verheißt, dass niemand unser Land begehren wird, während wir hinaufgehen, um vor ihm zu erscheinen (2.Mo. 34:24).

Und wenn wir gemeinsam mit und für unsere Brüder kämpfen und den Sieg erfahren, wird die Gemeinde stark. Dann wird der Feind unterworfen und nicht der Bruder zum Problem.

Mehr Feste – mehr Versorgung – mehr Opfer – mehr Sieg.

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