Schaubrote · Woche vom 14. Juli
Die große Errettung unseres Hohepriesters
.webp)
... wie wollen wir entkommen, wenn wir eine so große Errettung gering achten, ...
— Hebräer 2:3
Der Hebräerbrief richtet unseren Blick immer wieder auf eine einzige Sache: Jesus Christus. Gerade heute wird unsere Aufmerksamkeit ständig auf andere Dinge gezogen. Das heutige Zeitalter ist auf maximal auf Ablenkung ausgelegt.
Deshalb ermahnt uns der Brief:
„Wie wollen wir entkommen, wenn wir eine so große Errettung gering achten …“ (Hebr. 2:3)
Die Errettung unseres Herrn ist groß. Sie umfasst nicht nur die Vergebung der Sünden. Sie umfasst Gottes ganzen Vorsatz mit uns. Diese große Errettung begann mit der Verkündigung des Herrn selbst und wird auch durch den Herrn vollendet. Er ist der „Herzog unserer Errettung“. Er führt viele Söhne zur Herrlichkeit! Das Ziel dieser Errettung ist die zukünftige Welt, in der wir mit Christus herrschen (Hebr. 2:5). Die große Errettung spannt den Bogen von gefallenen Sündern bis zur Herrlichkeit bei Christus. Wie groß ist diese Errettung!
Darum ruft uns der Hebräerbrief:
„Darum, heilige Brüder, Teilhaber der himmlischen Berufung, richtet eure ganze Aufmerksamkeit auf den Apostel und Hohepriester unseres Bekenntnisses, Jesus.“ (Heb. 3:1)
Probleme ziehen unseren Blick automatisch auf sich. Doch der Hebräerbrief lenkt unseren Blick weg von uns selbst und hin zu Christus. Wenn wir seine Größe sehen – den Sohn, durch den Gott das Universum geschaffen hat, der die Ausstrahlung seiner Herrlichkeit ist und jetzt zur Rechten Gottes sitzt (Heb. 1:2–3) –, bekommen auch unsere Schwierigkeiten den richtigen Platz.
Wie Elia vor dem Angesicht des Herrn stand (1.Kö. 17:1), so ruft auch der Herr uns vor Ihm zu stehen. Daraus entsteht Freimut. Diesen Freimut sollen wir nicht wegwerfen, sondern bis ans Ende festhalten (Hebr. 3:6).
Vielleicht denken wir manchmal, wir würden es nicht schaffen. Doch unsere Hoffnung liegt nicht in unserer Kraft. Wir haben einen Hohepriester. Er weiß, was Versuchung bedeutet, und kann denen helfen, die versucht werden:
„Denn worin er selbst gelitten hat und versucht worden ist, kann er denen helfen, die versucht werden.“ (Heb. 2:18)
Nicht einmal der Teufel kann Gottes Rettungswerk aufhalten. Christus hat ihn zunichtegemacht, der die Macht des Todes hatte.
Unsere große Errettung begann mit dem Herrn – und sie wird auch durch den Herrn vollendet. Er nimmt sich unser an:
„Denn er nimmt sich ja nicht der Engel an, sondern des Samens Abrahams nimmt er sich an.“ (Hebr. 2:16)
Hier heißt es explizit, dass sich der Herr dem Samens Abrahams annimmt, nicht einfach allgemein den Christen. Das zeigt, wenn wir den Glauben Abrahams haben, vermag der Herr sein großes Errettungswerk an uns zu vollenden.
Lasst uns deshalb in dieser Woche gemeinsam Hebräer 2 essen. Wir wollen die Größe unseres Hohepriesters sehen und seiner großen Errettung erfahren.
Weiterführende Stellen