Schaubrote · Woche vom 7. Juli
In Gottes Ruhe eingehen, um seine Stimme zu hören

Darum, wie der Heilige Geist spricht: Heute, wenn ihr seine Stimme hört, so verhärtet eure Herzen nicht, wie bei der Rebellion am Tag der Versuchung in der Wüste, … so dass ich schwor in meinem Zorn: Sie sollen nicht in meine Ruhe hineinkommen!
— Hebräer 3:7-8, 11
Gott hat den Wunsch zu uns zu reden. Wo spricht er zu uns? Am Räucheraltar! Samuel schlief bei der Bundeslade. Dort rief der Herr zu Samuel – nicht Samuel zu dem Herrn. Unser Ohr ist als erstes dem Herrn geweiht.
Heute spricht der Herr direkt. Es braucht keinen anderen Mittler. Leider denken viele Christen, sie können die Stimme des Herrn nicht hören. Doch Hebräerbrief sagt:
"Gott ... hat in diesen letzten Tagen zu uns geredet in dem Sohn," (Hebr. 1:2)
Leider denken viele Christen, sie könnten die Stimme des Herrn nicht hören. Doch der Hebräerbrief sagt, dass Gott im Sohn zu uns redet. Der Herr redet nicht kompliziert. Wir denken, es sei so schwierig ihn zu verstehen. Ein Vater redet nicht hoch philosophisch zu seinen Kindern.
Alles, was der Herr in seinem Sechstagewerk schuf, entstand durch sein Wort. Darum brauchen auch wir heute ein Wort Gottes – ein Wort, das ins Dasein ruft, was nicht ist (vgl. Hebr. 1:2).
"Darum, wie der Heilige Geist spricht: Heute, wenn ihr seine Stimme hört, so verhärtet eure Herzen nicht, wie bei der Rebellion am Tag der Versuchung in der Wüste," (Hebr. 3:7-8)
Das Problem ist nicht, dass Gott nicht redet, sondern dass unser Herz hart ist. Damit wird das Wort des Heiligen Geistes zu uns empfangen, braucht es ein intensives Kommen zum Herrn. Manchmal scheint es, als hörten wir nichts. Dann braucht es ein Ringen mit dem Herrn und ein Eingehen in seine Ruhe. Nur dort redet der Herr.
"Und wenn Mose in die Stiftshütte ging, um mit Ihm zu reden, so hörte er die Stimme zu ihm sprechen vom Sühnedeckel herab, der auf der Lade des Zeugnisses ist, zwischen den beiden Cherubim; und Er redete zu ihm." (4.Mo. 7:89)
"Und die Priester brachten die Bundeslade des HERRN an ihren Ort, in den Sprachort des Hauses, in das Allerheiligste, unter die Flügel der Cherubim." (2.Ch. 5:7)
Unser Herz muss von aller Verhärtung, Rebellion und allem, was den Herrn hindert, gereinigt werden. Im Vorhof lassen wir dies alles zurück, damit wir weiter hineingehen können, bis in das Innere, um seine Stimme zu hören.
Um ruhig vor dem Herrn zu sitzen, braucht es auch Reife. Kleine Kinder können nicht eine Minute ruhig zu sitzen. Auch wir möchten ständig etwas tun. Ruhig vor dem Herrn wird man, wenn der alte Mensch am Altar draußen gekreuzigt ist. Wir kommen zur Ruhe von den eigenen Werken. Wenn wir selbst aktiv sind, ersetzen wir den Herrn.
Nicht nur die äußerliche Aktivität müssen wir lassen, sondern auch die innere. Die inneren Sorgen beim Volk Israel in der Wüste haben das Murren hervorgebracht, das sie disqualifizierte vor dem Eingehen in das gute Land.
Lasst uns diese Woche üben in die Ruhe des Herrn einzugehen und seine Stimme zu hören!
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