Schaubrote · Woche vom 25. August
Umso mehr auf das Gehörte achten, damit wir nicht daran vorbeitreiben
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Darum sollen wir desto mehr auf das Gehörte achten, damit wir nicht (daran) vorbeitreiben.
— Hebräer 2:1
Das Wort vom Anfang
„Darum wollen wir vom Wort des Anfangs über den Christus wegkommen und uns zur Reife bringen lassen; wir wollen nicht (immer) wieder das Fundament legen der Buße von toten Werken und des Glaubens an Gott,“ (Heb. 6:1)
Wir wollen vom Wort des Anfangs über den Christus wegkommen und uns zur Reife bringen lassen.
Das bedeutet nicht, dass wir das Wort des Anfangs wegwerfen. Buße ist immer noch wichtig. Die Wirklichkeit der Taufe brauchen wir täglich. Die Grundlagen müssen eine normale Übung für uns alle sein. Wenn wir die Grundlagen lassen, bricht alles zusammen. Aber wir dürfen nicht dort stehen bleiben. Wir müssen auf dem Fundament aufbauen. Es braucht in uns den Wunsch, voranzugehen und zu wachsen.
Das Ende ist nahe – umso mehr auf das Gehörte achten
Das Zeitalter geht dem Ende zu. Alles wird vergehen. Ende der Demokratie ist klar sichtbar. Aber das Wort Gottes bleibt, und die Wirklichkeit die wir davon gewonnen haben.
„Darum sollen wir desto mehr auf das Gehörte achten, damit wir nicht (daran) vorbeitreiben.“ (Heb. 2:1)
Wir brauchen die Substanz des Wortes. Wir hören viel Wort, doch gerade deshalb müssen wir umso mehr darauf achten. Alles wird vergehen, aber er bleibt:
„Sie werden vergehen, du aber bleibst; und sie werden alle veralten wie ein Gewand,“ (Heb. 1:11)
Daher müssen wir ihn gewinnen, weil nur er bleibt. Wir halten an dem fest, was er zu uns gesprochen hat.
Man kann heutzutage von morgens bis abends mit vergänglichen Dingen beschäftigt sein. Dadurch werden unsere Herzen sehr schnell fett und hart. Dann kann Gottes Wort keine Frucht bringen. Laodicea hatte alles und war schon völlig gesättigt.
Nicht ablenken lassen
Der Teufel versucht, uns mit allem abzulenken. Es braucht unseren vollen Fokus. Sonst treiben wir völlig am Ziel vorbei. Der Kampf geht um unsere Ausrichtung: dass wir ihm immer weiter nachjagen.
Es ist ein Strudel von Dingen, die uns mitreißen wollen. Der Teufel versucht, irgendetwas von seinen Sachen in uns hineinzubekommen.
„Sie gehen daher wie ein Schatten und nur um eine Nichtigkeit wird so viel Lärm gemacht; sie sammeln (Reichtum) und wissen nicht, wer es einbringen wird.“ (Ps. 39:7)
Wir dürfen uns nicht von diesem Lärm ablenken lassen. Vielmehr wollen wir das Sprechen Gottes im Sohn hören. Wenn wir das nicht tun, können wir zwar im Gemeindeleben sein, aber Jahr für Jahr dieselben bleiben. Man kann sich wieder in die Dinge verwickeln, denen man einst entflohen ist:
„Denn wenn sie durch die Erkenntnis des Herrn und Retters Jesus Christus den Befleckungen der Welt entflohen sind, aber wieder in dieselben verwickelt und überwältigt werden, dann ist für sie der letzte Zustand schlimmer geworden als der erste.“ (2.Pe. 2:20)
Die Abfolge ist ernst: befleckt, verwickelt, überwältigt. Deshalb brauchen wir die Wirklichkeit des Laubhüttenfestes. Wir wollen nicht wieder in die alten Dinge zurückgezogen und von ihnen überwältigt werden, sondern vorangehen, wachsen, ihn gewinnen und auf das Gehörte achten.
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